Heiße die
heruntergeladene Datei PGPcmdln_6.5.8.Lnx_FW.tar.gz. Dann
lauten die weiteren Schritte wie folgt:
tar xfvz PGPcmdln_6.5.8.Lnx_FW.tar.gz
PGPcmdln_6.5.8_Lnx_FW.tar.gz. Beachte den
feinsinnigen Unterschied im Dateinamen. Diese Datei heißt ganz
ähnlich und ist auch beinahe so lang wie die Ursprungsdatei. Der Sinn
der ganzen Übung bestand hauptsächlich darin, eine Anleitung zum
weiteren Auspacken zu bekommen. Betrachten wir die an solchen Stellen
normalerweise einsetzende Diskussion über die verschiedenen
Installationsphilosophien als stattgefunden und wenden uns den
ausgepackten Dateien zu. Der nächste Befehl lautet
tar xfvz PGPcmdln_6.5.8_Lnx_FW.tar.gz
cd pgp-6.5.8 OK, das geht auch noch als User, aber jetzt:
cp man/man1/pgp.1 /usr/local/man/man1
mkdir -p /usr/share/doc/packages/pgp/doc
cp docs/* /usr/share/doc/packages/pgp/doc
chmod -R go+r /usr/share/doc/packages/pgp/doc
cp pgp /usr/local/bin
pgp -ka /floppy/mykeys/secring.skr Öffentlicher als auch
privater Schlüssel befinden sich jetzt im Schlüsselring.
pgp -ke MeineID kann man jetzt seine persönlichen Daten
auf die übernommenen anpassen. Hierzu braucht man das Passwort, mit dem
der private Schlüssel gesichert wurde.
pgp -kv sollte jetzt einen auf den eigenen Namen ausgestellten
default signing key anzeigen. Wobei wir gleich beim nächsten Punkt
wären:
pgp -h zeigt einen kurzen Hilfetext an.
pgp -ka dateiname ein und befolgt die Anweisungen. Wenn
man sich bei einem Schlüssel absolut sicher ist, dass er wirklich
zur betreffenden Person gehört (und das weiß man im Zweifelsfall nur
dann, wenn diese Person den public key persönlich ausgehändigt und
sich identifiziert hat), kannst man ihn mit
pgp -ks Nutzername seinerseits gegenzeichnen. Damit kann man
künftig nicht nur den eigenen sondern auch noch die unterzeichneten public
keys weiter geben, und der Empfänger kann mit großer Wahrscheinlichkeit
davon ausgehen, dass die unterzeichneten keys echt sind -- selbst wenn er
deren Besitzer nie persönlich getroffen hat. Hier wird jetzt auch klar,
warum man mit dem Unterzeichnen so vorsichtig sein muss. Sollte sich der
unterzeichnete key als falsch herausstellen, leidet die
Glaubwürdigkeit des Unterzeichners. Zur Klarheit: Allein weil ein
Schlüssel per Email eingetroffen oder von einer Website heruntergeladen
wurde, muss er noch nicht echt sein. Solange nicht wenigstens telefonisch
die
fingerprints2 geprüft wurden, kann man die Schlüssel
zwar benutzen, sollte aber keinesfalls mit dem eigenen Namen für deren
Echtheit bürgen. Den Fingerprint sieht man übrigens mit
pgp -kvc Nutzername.
pgp -s dateiname
dateiname.pgp, in der sich die Signatur befindet. Man
könnte nun die Originaldatei und deren Signatur als Attachments
verschicken. Bei Binärdateien wie Word-Texten oder
Bitmap-Grafiken macht dies auch Sinn. Hantiert man aber mit reinen Texten,
wie unter zivilisierten Menschen beim Mailversand üblich, ist das
Hantieren mit Attachments erstens unhandlich und zweitens
fehlerträchtig. Zu leicht können sich irgendwo ein Zeilenwechsel oder ein
Freizeichen einschleichen, die zu einer anderen Prüfsumme und falschem
Alarm führen. Aus diesem Grund gibt es eine Möglichkeit, Originaltext
und Signatur in eine Datei zu packen und zusätzlich den Bereich zu
kennzeichnen, auf den sich die Signatur bezieht:
pgp -sta dateiname.
pgp dateiname.pgp
überprüft man, ob die digitale Unterschrift und die signierte Datei
zusammenpassen.
pgp -ea Dateiname
pgp dateiname