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telnet und rlogin

Leider wird es jetzt hier etwas technisch. Wem die Begriffe in der Überschrift nichts sagen, der kann diesen Abschnitt auch überschlagen.

Die kommerziellen Provider bieten zwei verschiedene Arten von Internetanschlüssen an: Das sogenannte Point to Point Protocol, kurz PPP und irgendwelche selbstgestrickten Lösungen (wie beispielsweise AOL). Der zunächst recht unwichtig erscheinende Unterschied besteht darin, dass beim PPP der angeschlossene Rechner für die Zeit der Verbindung ein vollwertiger Internetknoten mit eigener IP-Adresse ist, was die Eigenbauprotokolle nicht unbedingt gewährleisten. ,,Na und¿`, mag man sich nun denken, ,,Hauptsache, ich bin im Internet.`` Und genau das ist es: AOL bietet eben keinen wirklichen Internetzugang. Da die AOL-Protokolle nur von der AOL-eigenen Software verstanden werden, ist man was die Auswahl des Browsers und die gesamte Zugangssoftware anbelangt, auf Gedeih und Verderb auf die vom Provider gelieferten Programme angewiesen -- etwa so, als könne man seinen VW nur auf bestimmten Straßen des Volkswagen-Konzerns fahren, die zudem auch noch schlecht gewartet sind. Wer einen PPP-Zugang besitzt, hat diese Sorgen nicht. Er verwendet den ftp-Client, den Mailer, das telnet, den irc-Client und den Browser seiner Wahl auf dem Betriebssystem seiner Wahl. Außerdem hat er dann freie Auswahl über eine große Menge nützlicher Hilfsprogramme, als deren bekannteste Vertreter hier nmap, ntop und ncat genannt seien7.


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Jochim Rolf Selzer 2003-03-14