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Tabellenverzeichnis

  1. Marktanteile
BrowserWer die im WWW angebotenen Inhalte betrachten möchte, braucht dafür ein bestimmtes Programm. Bekannteste Vertreter dieser Sparte sind Netscape und der Microsoft Explorer. Zu Unrecht weniger bekannt ist Opera. Zwar kostet dieses Programm ein wenig Geld, aber dafür hat es gegenüber Netscape und dem Explorer den Vorteil, wesentlich weniger Ressourcen zu verbrauchen und sich zum Teil auch besser an die Standards zu halten. Besonders spartanischen Zeitgenossen empfiehlt sich lynx. Lynx arbeitet komplett textbasiert. Der Klarheit halber: Keine bunten Bildchen. Dafür ist lynx äußerst kompakt und schnell. Wer also kein hektisches Geblinke auf dem Bildschirm braucht, wird lynx mögen. WWWWorld Wide Web, kurz: Die bunte Klötzchenwelt, die man unter der Bezeichnung ` Internet' aus dem Fernsehen kennt. Siehe auch [*] BetriebssystemWenn man einen Computer anschaltet, lautet dessen Startmeldung mitnichten automatisch `starte Windows'. Immerhin aber handelt es sich bei Windows um eines von mehreren möglichen Betriebssystemen, also ein Programm, das anderen Programmen Routinen bietet, die sie zu ihrem Lauf brauchen. Um einen -- hinkenden -- Vergleich zu ziehen: Das Betriebssystem ist wie der Verwaltungsapparat eines Staates: Es bietet einen Rahmen, in dem sich dann das eigentliche Leben abspielt. Andere Betriebssysteme sind beispielsweise MacOS von Apple, OS/2 von IBM, BeOS und das Open-Source-System Linux. ProviderEin mit entsprechenden Programmen und Telefonzugang ausgestatteter Computer reicht nicht aus, um ins Internet zu kommen. Ein Provider ist die Firma oder Einrichtung, deren Rechner man anwählen kann, um `online' zu gehen. ISPInternet Service Provider. Siehe auch Provider. onlinebezeichnet den Zustand, wenn gerade eine Netzverbindung besteht. einloggen, LoginDas Anmelden eines registrierten Benutzers an einen Rechner. ModemVerbindungsglied zwischen Computer und Telefonnetz. Eine andere Möglichkeit besteht in einer ISDN-Karte. ISDNIntegrated Services Digital Network, ein von der deutschen Telekom in Deutschland etablierter digitaler Telefonstandard. Für Internet-Freunde zählt hier vor allem die hohe Übertragungsqualität und -geschwindigkeit. bpsBits pro Sekunde, Maß für Übertragungsgeschwindigkeit auf dem Netz, wobei ein Bit nichts weiter ist als entweder 0 oder 1. Um einen Buchstaben zu kodieren, braucht man in der Regel acht Bit oder ein Byte. Rechnet man die Anzahl der Anschläge auf einer Schreibmaschinenseite mit ungefähr 1000, ließen sich theoretisch über eine ISDN-Leitung pro Sekunde 8 Seiten Text übertragen. Allerdings liegt der tatsächliche Wert in der Regel deutlich darunter. Davon abgesehen sind bei den heute im Netz üblichen Datenmengen im Megabyte-Bereich (also Millionen Seiten) Leitungen, die nur im Kilobyte-Bereich übertagen, deutlich zu langsam. LANLocal Area Network, ein auf wenige Rechner beschränktes Netzwerk. Siehe auch WAN. WANWide Area Network, ein Rechnerverbund mehrerer weit voneinander stehender Rechner. Das Internet beispielsweise ist ein WAN. NetzwerkVerbund mehrerer Rechner, die untereinander Daten austauschen. In der Regel geschieht dies durch zwischen den Rechnern verlegte Kabel, kann aber auch per Funk oder Infrarot geschehen. SiteEin `Ort' auf dem Netz, beispielsweise eine Homepage. HomepageEin Angebot auf dem WWW HostRechner, der ein (Internet-)Angebot vorhählt surfenscherzhafte Umschreibung eines mehr oder minder zielgerichteten Abklapperns von Netzinhalten. Ähnlich wie ein Surfer auch von Welle zu Welle springt und auf ihr einige Zeit reitet, springt man auf dem Internet von Angebot zu Angebot. Das Wortspiel lässt sich beliebig ausreizen. Emoticonswurden 1979 erstmals benutzt, um in Textpassagen klar zu machen, wie diese zu verstehen sind. Hintergrund war, dass Ironie oder witzige Bemerkungen teilweise unklar formuliert waren und falsch verstanden wurden. Um nun jede Möglichkeit eines Missverständnisses auszuräumen, werden entsprechende Passagen inzwischen oft mit Emoticons gekennzeichnet. Über Sinn und Unsinn eines Hinweises `Achtung, hier kommt ein Witz' lässt es sich freilich trefflich streiten. Standard-Emoticons sind das Smiley :-) oder :) dessen trauriges Pendant :-( sowie diverse Abwandlungen wie Augenzwinkern ;-) Brillenträger 8-) oder -- für katholische Christen -- der Papst +c:-) DoS, Denial of ServiceSabotagemethode, einen Internet-Host durch Überlastung mit Datenbankanfragen auszuschalten. Erlangte besondere Berühmtheit, als im Februar 2000 mehrere bekannte Unternehmen einer massiven von vielen Rechnern gleichzeitig gestarteten Attacke erlagen. EmulatorEin Programm, das eine Hard- oder Softwareumgebung simuliert. Beispielsweise gibt es unter Linux Windows-Emulatoren, die unter Linux eine Windows-Oberfläche vortäuschen und somit ermöglichen, Windows-Programme unter Linux laufen zu lassen. kompatibelverträglich, bezieht sich oft auf die Fähigkeit von Programmen, untereinander Daten auszutauschen. proprietärim Besitz von jemandem befindlich. Im Computer-Jargon unterscheidet man zwischen offenen und proprietären Dateiformaten. Erstere sind vollständig dokumentiert, so dass jeder in seinem Programm Im- und Exportmöglichkeiten schaffen kann; letztere sind Eigenentwicklungen einer Firma, die sorgfältig darauf achtet, nicht zu viel über den internen Aufbau ihrer Daten bekannt werden zu lassen. Beispiele für offene Dateiformate sind PostScript, HTML und MP3, Beispiele für proprietäre Word und Excel. LagDatenstau im Internet. Tritt auf, wenn wegen Überlastung verschiedene Knotenrechner nur noch langsam reagieren. Ego-ShooterBallerspiel, bei dem man nicht als externer Beobachter auf die Szenerie blickt, sondern das Geschehen aus Sicht der eigenen Spielerfigur sieht. Open Source, freie SoftwareProgramme deren Quellcode allen zugänglich ist. Der Code darf nach Belieben geändert und weitergegeben werden. Herkömmliche Software wird nur in fertig compilierter Form ausgeliefert. Der Anwender kann nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand die innere Funktionsweise des Programms erfahren. QuellcodeEin in der Regel der menschlichen Sprache angelehnte Form, ein Programm aufzuschreiben. In dieser Form ist das Programm aber noch nicht für den Computer ausführbar. Es muss erst vom Compiler übersetzt werden. CompilerEin Programm, das den Quellcode eines Programms in eine für den Computer verständliche Form umwandelt. MUDMulti User Dungeon. Allgemeine Beschreibung eines Netzwerkspiels, bei dem sich mehrere Spieler gleichzeitig in einem Rechner einklinken, um dort in einer oft sehr ausgefeilten Phantasiewelt zu agieren. Viele MUDs präsentieren sich textbasiert, der Spieler bekommt eine Beschreibung der Situation, in der er sich gerade befindet und gibt dann über die Tastatur Anweisungen ein, was er machen möchte. ServerRechner oder Programm, das ein bestimmtes Angebot vorhält. Bekannte Beispiele sind Mailserver, bei denen man EMail abholen kann und Spieleserver, die mehreren Spielern gleichzeitig das Teilnehmen an einem Spiel ermöglichen. ClientRechner oder Programm, das auf eine von einem Server angebotene Dienstleistung zugreift. RTFMRead the fucking manual, Anweisung an lesefaule Anwender, einen Blick ins Handbuch zu werfen, bevor sie dumme Fragen stellen. HTHHope this helps, drückt die Hoffnung aus, dass ein Tipp weiterhilft. IIRCIf I remember correctly, wenn ich mich richtig erinnere FYIFor your information, zu Deiner/Ihrer/Eurer Information. RFDRequest for Discussion, leitet einen Text ein, der zur Diskussion gestellt wird. RFCRequest for Comment, leitet einen Text ein, der zur Diskussion gestellt wird. Dieses Kürzel hat traditionell einen hohen Grad an Verbindlichkeit. Die meisten Vereinbarungen zu Übertragungsprotokollen und Datenformaten auf dem Internet tragen tief stapelnd diese Bezeichnung. Deshalb sollte man sich nicht von der Abkürzung täuschen lassen. Wer ein RFC verfaßt, sollte was zu sagen haben. IMO, IMHOIn my (humble) opinion, meiner (unmaßgeblichen) Meinung nach. FWDForwarded, leitet oft eine weitergeleitete Nachricht ein. CUSee you. Abschiedsformel. LOLLaughing out loud. Kommentar auf eine komische oder als komisch empfundene Bemerkung. AFAIKAs far as I know. So weit ich weiß. Steht häufig bei Auskünften, für die der Verfasser lieber nicht die Hand ins Feuer legen möchte. BTWBy the way, zu deutsch: Ach, übrigens. FAQFrequently Asked Questions. Bestimmte Fragen tauchen im Netz immer wieder auf. Für solche Fälle wurden oftmals Texte geschrieben, in denen diese Fragen behandelt werden. Vorteile: Anfänger kommen schnell und ohne große Umwege an die gewünschte Auskunft, und die Fortgeschrittenen brauchen sich nicht ständig mit den gleichen Anfängerfragen herumzuschlagen, sondern können sich ausgefalleneren Fällen widmen. Nachteil: Anfänger sind sich oft zu fein, auch nur die FAQs zu lesen und stellen ihre Fragen dennoch. WarezProgramme zweifelhafter Herkunft oder nicht ganz legaler Wirkungsweise. Bewusst falsche Schreibweisen englischer Ausdrücke werden bevorzugt von vorpubertären Möchtegern-Hackern benutzt, um der Welt zu zeigen, wie unglaublich kewl sie sind. Grundregeln für echte Freaks: TIAThanks in advance, Dank im Voraus ROTFLRolling on the floor laughing, Kommentar zu einer besonders komischen Bemerkung BounceKann eine Mail aus irgendwelchen Gründen nicht zugestellt werden, erhält der Absender eine Kopie der nicht zustellbaren Mail mit einer Nachricht zurück, was genau nicht geklappt hat. Spam, JunkmailUnerwünschte Werbemails, Kettenbriefe oder sonstiger in Massen versendeter Schrott, den keiner haben will NewbieNeuling DAUDümmster anzunehmender User, der Schrecken eines jeden angehenden Computerkenners. DAUs tauchen in allen Alters- und Bildungsschichten auf. Der klassische DAU weigert sich beharrlich, auch nur die Anweisungen zu befolgen, die auf dem Bildschirm stehen. Er weiß selbst nach mehrfachem Erklären nicht, was eine Maus ist und glaubt, er könne einen Computer durch Drehen am Helligkeitsregler des Monitors einschalten. DAUs sind der festen Überzeugung, Computerviren übertrügen sich von Zeitschriftenartikeln auf die Festplatte des ausgeschalteten Rechners im Nebenraum und murmeln was von `Millenium-Bug', wenn beim Drucker das Papier alle ist. Klassische Reservate für DAUs sind die Führungsposten der EDV-Abteilung. MP3Aufzeichnungformat für Musikdateien. TCP/IPTransmission Control Protocol / Internet Protocol, Datenübertragungsstandard auf dem Internet. Siehe auch Anhang [*]. AOLInternet-Provider für Leute, die es nicht anders verdient haben. AOL hält sich nicht an Standards, zwingt seine Kunden zur Benutzung von künstlich kastrierter Zugangssoftware und empfiehlt ihnen Handlungsweisen, die bei seriösen Anbietern zum Verlust des Accounts führen können. Der klassische AOL-Nutzer steht im Ruf, der personifizierte Netiquette-Verstoß zu sein: Übertriebener Gebrauch von Großschreibung, Emoticons, Anglizismen, Dollar- und Ausrufezeichen, zu lange und inhaltsleere Mailsignaturen sowie das ständige Stellen absoluter DAU-Fragen. Inzwischen hat sich die Situation allerdings geändert. Das heißt nicht, dass die AOL-Nutzer schlauer geworden sind, sondern eigentlich nur, dass sie zwischen den zahlreichen von anderen Providern kommenden anderen Netz-Idioten nicht mehr so auffallen. AccountZugang zu einem Computer. Auf Mehrbenutzersystemen haben die einzelnen registrierten Benutzer jeweils einen Account. Der Zugang zum Internet geschieht durch das Login auf einen Account des Providers -- um es mal mit möglichst vielen Anglizismen auszudrücken. VirusProgramm, das sich von Computer zu Computer ohne Wissen des Besitzers verbreitet und in der Regel noch eine zerstörerische Nebenfunktion besitzt. Im Gegensatz zum Wurm existiert ein Virus nicht eigenständig, sondern hängt sich an vorhandene Programme an bzw. modifiziert den Bootsektor einer Festplatte oder Diskette (in dem sich allerdings auch bereits ein Programm zum Starten des Betriebssystems befinden kann). Siehe auch [*]. WurmEin im Gegensatz zum Virus eigenständiges Programm, dessen Hauptfunktion allerdings auch in der eigenen Verbreitung besteht. Besonders prominente Vertreter sind der Morris-Wurm von 1986 und der VBS / LoveLetter-Wurm aus dem Jahr 2000. Trojaner, Trojanisches Pferd Programm, das neben der offensichtlichen Funktion wie beispielsweise eine Adressenverwaltung noch eine dem Benutzer nicht bekannte Routine besitzt, die beispielsweise Passwörter abspeichert. Siehe auch [*]. NetiquetteAllgemein anerkannte Verhaltensregeln im Netz. Siehe auch [*]. FlatratePauschaltarif für Internet- oder Telefonnutzung. Der Begriff wird zeitweise von verschiedenen Anbietern missbraucht, um normale Angebote billiger erscheinen zu lassen. Siehe auch [*]. HTMLHypertext Markup Language, ein vom World Wide Web Consortium (W3C) verabschiedeter Standard zum Abfassen von WWW-Seiten. Leider wird dieser Standard von keinem der beliebtesten Browser korrekt umgesetzt. Ursache hierfür sind unter anderem strategische Überlegungen, durch eigene Standards Marktpositionen zu sichern. GIFOft verwendetes Format für Grafiken. Siehe auch JPEG. JPEGNeben GIF (siehe auch dort) oft verwendetes Format für Grafiken. Kurzer Techno-Dummlall: GIF komprimiert Dateien ohne Informationsverlust und wird oft für Grafiken mit großer Flächeneinteilung und klaren Farbkanten verwendet. JPEG komprimiert mit Informationsverlust, aber in einer Form, die für den Betrachter praktisch keinen Unterschied macht. JPEG eignet sich besonders für Grafiken mit langsamen Farbübergängen wie Fotos. PostScriptEine ursprünglich von Xerox entwickelte Sprache für Ausgaben auf Laserdruckern, die sich im Laufe der Jahrzehnte auch außerhalb der Laserdrucker-Welt als Standard etablieren konnte. PDFEin als Erweiterung von PostScript gedachter Seitenbeschreibungsstandard der Firma Adobe. Erlangte einige Beliebtheit dadurch, dass PDF-Leseprogramme gratis von Adobe verteilt werden und der Standard offen gelegt ist. Der Pferdefuß sind die PDF-Schreibprogramme. Diese sind in der Regel nicht ganz billig. DownloadDas Laden eines Programms aus dem Netz. WAPWireless Application Protocol -- Internet für Handies ProtokollVereinbarung, wie zwischen zwei Geräten (im Fall des Internet meist Computer) Daten ausgetauscht werden. Zum genaueren Verständnis ist es wichtig, das Protokoll nicht mit den übertragenen Inhalten zu verwechseln. Insbesondere sind HTML und HTTP nicht das Selbe. HTML beschreibt, wie eine Seite aussieht. Mit HTTP unterhalten sich Browser-Client und Server, um diese Seite anzufordern und abzuliefern. DeviceEin- oder Ausgabegerät eines Computers, beispielsweise Drucker, Bildschirm, Tastatur und Diskettenlaufwerke PGPPretty good Privacy, ein auf öffentlichen Schlüsseln (siehe Anhang [*]) basierendes Verschlüsselungsprogramm DESData Encryption Standard, ein Verschlüsselungsalgorithmus DOSDisc Operating System, oft als Kurzform für MS-DOS, dem Betriebssystemklassiker für PCs, benutzt. PCengl.: Personal Computer, übersetzt persönlicher Computer, ein im Gegensatz zum Terminal eigenständig einsetzbares Gerät. Im Mutterland der Bürokratie wurde daraus prompt der Personal-Computer. AlgorithmusBerechnungsvorschrift. Ein A. klärt auf sehr abstrakter Ebene, wie ein bestimmtes Problem angegangen werden kann. Algorithmen können, müssen aber nicht in einer bestimmten Programmiersprache geschrieben werden. Oft ist die Formulierung in einer Programmiersprache erst der nächste Schritt. Cdie Nachfolgerin von -- erraten, B. In C (bzw. dessen Nachfolgerin C++) wurden die meisten heute gebräuchlichen Betriebssysteme geschrieben. SysOpSystem Operator, Systemverwalter, unter Unix auch oft `root' genannt. Um es mit Pitr, einer Figur aus dem im Internet recht bekannten ` Userfriendly'-Comic zu sagen: `Gott, root, wo ist der Unterschied?' Tiefe Einblicke in das Seelenleben des klassischen Operateurs bietet der auf dem Netz leicht zu findende `Bastard Operator from Hell'. Bits und BytesJournalistendummlall erster Güte, der meist dann zur Anwendung kommt, wenn mal wieder ein Hochglanzartikel mit geringem Rechercheaufwand und vielen bunten Bildern fällig ist. Genausowenig, wie jemand auf die Idee käme, bei Autos über `Karbone und Benzole' oder, plakativer, über `Millimeter und Zentimeter' zu schreiben, macht es Sinn, im Zeitalter von Echtzeit-3D-Animationen und ECommerce die Computerwelt auf die kleinste mögliche Informationseinheit, eben dem Bit, zusammenzustauchen. Nur ganz kurz: Ein Bit ist entweder 1 oder 0, acht Bit sind ein Byte, zwei Byte sind ein Word, zwei Words sind ein Longword oder DWord, 1024 Byte sind ein Kilobyte, 1024 * 1024 = 1.048.576 Byte sind ein Megabyte, $1024^3=1.073.741.824$ Byte oder 1024 Megabyte sind ein Gigabyte, $1024 4=1.099.511.627.776$ Byte oder 1024 Gigabyte sind ein Terabyte. Und? Was hilft's? POPPost Office Protocol, wird benötigt, um Emails von einem (meist POP-Server genannten) Rechner abzuholen. SMTPSimple Mail Transfer Protocol, wird benötigt, um Emails zu einem (meist SMTP-Host genannten) Rechner zu übertragen. PluginWegen der großen Zahl der im Netz verfügbaren Dateiformate kann ein Browser nicht alle darstellen. Falls er aber auf irgendein unbekanntes Format stößt, findet er normalerweise auch ein Erweiterungsprogramm, das dieses Format für ihn lesbar macht, ein Plugin. CookieViele Homepage-Betreiber wollen gern mehr von ihren Besuchern wissen, als diese ihnen ohne weiteres preisgeben. Also veranlassen sie deren Browser, auf der heimischen Festplatte eine kleine Datei mit Informationen abzulegen. Beim nächsten Besuch der Seite wird diese Datei wieder abgerufen. Das klingt zunächst harmlos, bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Ganze aber als ein weiterer Schritt zum gläsernen Surfer. Chatein Schwätzchen auf dem Netz. Näheres siehe [*]. Emailelektronische Post. Siehe auch [*]. HyperlinkQuerverweise im Netz. Siehe auch [*]. virtuellscheinbar, nicht wirklich. Häufig auch: `Ich habe zwar keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet, aber es klingt so modern.' Siehe auch [*]. SMSShort Message Service, das Verschicken von Kurznachrichten an Handies. Diverse Seiten im Internet bieten einen solchen Service an. Komprimieren oder PackenWenn in Dateien bestimmte Sequenzen immer wieder auftauchen, kann man diese auch abkürzen (beispielsweise ` aaaaaaaaaa' durch `10 a'). Wenn man es raffiniert genug anstellt, lassen sich so Dateien bis auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Größe stauchen. Allerdings ist diese Form dann nicht mehr ohne weiteres lesbar, sondern muss erst wieder entpackt werden. Bekannte Packprogramme sind zip, gz und arj. GIF-Dateien (siehe auch dort) werden ebenfalls komprimiert gespeichert. TrafficNetzlast, mit anderen Worten: Je mehr Daten im Netz übertragen werden, desto höher ist der Traffic. CrosspostingDas gleichzeitige Verschicken ein- und derselben Nachricht in mehrere Newsgroups. Wird im allgemeinen nicht gern gesehen, weil so die Netzlast ünnötig erhöht wird. FlameVerbale Eskapaden, Beschimpfungsorgien. Die Gefahr, im Netz geflamet zu werden, ist relativ groß, weil man hier gern schnell und spontan schreibt und sein Gegenüber auch nicht sieht. Mailbombeist nicht etwa ein programmtechnisches Meisterstückchen eines heranwachsenden Hackers, sondern schlicht der Versuch, den Mailordner seines Opfers entweder durch viele kleine oder eine große Mail zu verstopfen. Mailbombing gilt als äußerst unfein. Wird der Verursacher ausfindig gemacht, ist er in der Regel zumindest seinen Account los. UploadDas Gegenteil von Download (siehe dort), also das Speichern vom eigenen Computer ins Netz hinein. SuchmaschineDer Versuch, in die gewaltige Anzahl an Netzinhalten durch Katalogisierung etwas Übersicht zu bekommen. Bekannte Suchmaschinen sind Lycos, Yahoo und AltaVista. Siehe auch [*]. ICQEine Möglichkeit zum Chat (siehe auch dort). Der Begriff ist ein Wortspiel mit der Aussprache des Kürzels im Englischen: `I seek you'. PostingEin Beitrag in einer Newsgroup. Zur sprachlichen Klarstellung: Nachrichten, welche direkt zwischen zwei Personen ausgetauscht werden, sind (E)mails. Nachrichten in Newsgroups sind Postings, keine Mails. Genauso verpönt ist eine Newsgroup als `Brett'zu bezeichnen. Dieser Begriff stammt noch aus der Aera der Mailboxen und ist aus sehr feinsinnigen Gründen nicht en vogue. Erlaubt sind Bezeichnungen wie `Gruppe' oder `Forum'. PostmasterDer in einer Einrichtung für die Verwaltung des Email-Verkehrs zuständige Mensch. Bei ihm kann man sich auch über Spam-Mails beschweren. WebmasterDer in einer Einrichtung für die Verwaltung der WWW-Seiten zuständige Mensch. An ihn kann man sich wenden, wenn man allgemeine Anmerkungen zur Webpräsens machen möchte. Der Webmaster ist nicht für die Emails zuständig. Script-KiddiesDie mit Abstand enervierendste Form des Möchtegern-Hackers. Script-Kiddies wissen nicht wirklich, was sie da machen, aber sie wissen, wie sie an die bereits vorgefertigten Programme herankommen, die eine bekannte Sicherheitslücke ausnutzen. Auf dieses Wissen sind sie unglaublich stolz und geben damit an wie eine Tüte Mücken. Das einzige, worauf sie noch stolzer sind, ist ihr unglaublich kewler Hackernae, den sie sich zugelegt haben. Beta-TesterDie Beta-Version eines Programms ist eine der letzten Stufen vor Auslieferung des fertigen Produkts. Hier findet sich ein Produkt vor, das im Wesentlichen die Eigenschaften der geplanten Endversion besitzt, allerdings noch mit vielen Fehlern durchsetzt ist. Um diese Fehler ausfindig zu machen, setzen seriöse Firmen Beta-Tester ein, deren Aufgabe darin besteht, das Programm unter möglichst vielfältigen Bedingungen zu untersuchen. Diese Aufgabe erfordert viel Geduld und gründliches Vorgehen. Sie wird auch entsprechend bezahlt -- oder wurde es zumindest. Nun gehen Firmen zunehmend dazu über, ihre Beta-Versionen an Kunden zu verkaufen. Microsoft gibt dies inzwischen wenigstens zu. Bananensoftwarereift beim Kunden. Beispiele: Siehe auch Beta-Tester. FeatureitisBesonders Benutzer von WinWord kennen dieses Phänomen: In ihrer Version ist eine nette Funktion eingebaut, die zwar ganz sinnreich ist, aber leider nicht einwandfrei arbeitet. Natürlich hat man schon mit der Hotline telefoniert und auch das Problem in einer Email der Firma geschildert. Nun wartet man geduldig auf die nächste Version, in der dieser Fehler sicherlich behoben wurde.
Er wurde es nicht. Dafür aber glänzt das Progamm mit 30 neuen Funktionen, wie die Möglichkeit, Buchstaben jetzt auch mit Geruchsattributen zu versehen oder vom Programm aus auf die Internet-Datenbank mit südafrikanischem Froschrülpsen zuzugreifen -- absolut unentbehrlich für die Geschäftskorrespondenz mit Schulze & Partner. Natürlich hat man auch Verständnis dafür, dass diese wertvollen Verbesserungen einen neuen Prozessor und eine Verdopplung des RAM-Speicher nötig machen. Auserdem hat sich das Dateiformat geändert, so dass die Vorgängerversion nicht mehr die Daten der neuen Version lesen kann, und da man den Sekretärinnen nie beigebracht bekommt, warum und vor allem wie sie mit der neuen Version im alten Format speichern, kauft man lieber für alle das neue Programm. Der Brief an Schulze & Partner wird übrigens seit Word 5.0 für DOS in Times New Roman, schwarz, 10pt geschrieben. HubZentraler Verteilerknoten in einem RJ45-basierten Ethernet KoaxialkabelKabel mit zweipoligem rundem Stecker am Ende. Verwendung für 10MBit Ethernet twisted pairKabeltyp für RJ45-basierte Ethernets. Der Name rührt von der verwendeten Abschirmtechnik, bei der intern jeweils zwei Phasen umeinander gewunden werden. RJ45Kabel mit eckigen Steckern, hauptsächliche Verwendung in 100MBit Ethernets, aber auch 10/20 MBit. Patchkabelsiehe RJ45 PortZugangskanal. Im Internet virtueller Kanal, auf dem ein Rechner angesprochen wird (z.B 23 für telnet und 25 für sendmail), bei Hubs physikalisch vorhandene Steckerbuchse. TerminatorEndstücke, z.B. bei SCSI und Koaxial-Netzen, um der Elektronik mitzuteilen, dass keine weiteren Geräte mehr kommen. ADSLAsymmetrical Digital Subscriber Line, bis zu 6MBit/s schnelle Internet-Zugangstechnik über das Telefonnetz. Hierbei wird ein von ISDN und Sprachtelefonaten nicht genutzer Frequenzbereich für Datenübertragung verwendet. Im Gegensatz zur ,,symmetrischen`` Variante SDSL ist das Empfangen schneller als das Senden von Daten. TDSLADSL-Angebot der Deutschen Telekom TopologieBei Netzwerken Form der Vernetzung. Grundsätzliche Formen Stern (von einem Knoten gehen zentral alle Stränge aus) und Ring (alle Rechner sitzen hintereinander am gleichen Strang). In diesem Skript wird der Begriff Ring nicht ganz korrekt eingesetzt, da die Koaxialverkabelung nicht wirklich zu einem Ring geschlossen ist. SAMBANetzwerkprotokoll zum Zusammenschluss von Unix- und Windowsnetzen GatewayRechner, der ein lokales Netzwerk mit einem größeren Netz verbindet. FirewallIm Idealfall ein Gatewayrechner, der zwei Netze voneinander trennt und Angriffe auf ein lokales Netzwerk verhindern soll. Ein Angreifer muss erst den gut abeschotteten Firewall überwinden, um Zugriff auf das hinter ihm liegende Netzwerk zu bekommen. P2PPoint-to-Point Netzwerke. Zwei Computer tauschen via Internet Daten direkt miteinander aus, ohne sie dabei über einen zentralen Vermittlungsrechner laufen zu lassen. Bekannte Vertreter von Programmen, die diese Verbindungsart unterstützen sind Napster und GNUtella. Siehe auch dort. NapsterEin P2P-Netzwerk, über das vorwiegend MP3-Dateien ausgetauscht wurden. Die Vermittlung der Tauschpartner fand über einen zentralen Server statt, der eigentliche Austausch direkt zwischen den entsprechenden Rechnern. Nach einem längeren Rechtsstreit musste Napster seine bis dahin kostenlose Dienstleistung zugunsten eines Bezahlmodells aufgeben und bot daraufhin nur noch kopiergeschützte Daten an. Siehe auch P2P und GNUtella. GNUtellaEin P2P-Netzwerk, das ohne zentralen Server auskommt und seine Daten ähnlich wie die DNS-Netzwerke auf die im Netz befindlichen Hosts verteilt. Im Gegensatz zu Napster werden hier beliebige Daten ausgetauscht. Siehe auch P2P und Napster. GNUGNU's Not Unix, ein Open Source Projekt, das die Schaffung eines freien Software-Angebots in erster Linie rund um die verschiedenen Unix-Derivate, aber auch für Windows und AppleOS zum Ziel hat. Zusammen mit dem ebenfalls freien, aber unter einem anderen Lizenzmodell vertriebenen Linux-Kernel bildet GNU-Software die Basis aller Linux-Distributionen. DNSDomain Name Service, ein Dienst, der IP-Adressen Domains, vulgo Computernamen, zuordnet. Wie vieles im Netz ist auch dieser Service dezentral aufgebaut. Ein einzelner Nameserver kennt nur die Zuordnungen eines kleines Teils des Netzes, weiß aber, wo er nachfragen muss. HTTP und HTTPSHypertext Transfer Protocol (Secure), das Protokoll, mit dessen Hilfe beispielsweise HTML-Seiten übertragen werden. Für verschlüsselte Verbindungen benutzt man die auf SSL basierende ,,secure`` Variante. Sie ermöglicht außerdem eine gegenseitige Authentifizierung von Client und Server. SSHSecure SHell, eine auf SSL basierende Möglichkeit, eine verschlüsselte Verbindung zwischen mehreren Rechnern aufzubauen. Hauptsächlich dient dieses Programm dazu, eine Kommandozeile auf dem entfernten System zu bekommen. Jedoch ist SSH noch weit leistungsfähiger. SSLSecure Socket Layer, ein Verschlüsselungsprotokoll, dient als Grundlage für HTTPS und SSH. ARPAAdvanced Research Projects Agency, die für die Anfänge des Internet zuständige Militärbehörde. IRCInternet Relay Chat, ein Verbund von Internet-Rechnern, die auf Kanäle aufgeteilt eine dem CB-Funk ähnliche schriftliche Kommunikation ermöglichen. SharewareProgramme, die meistens direkt beim Programmierer gekauft werden können und nicht über Zwischenhändler vertrieben werden. Zwar erreichen sie nicht immer die gleiche Professionalität wie die Programme großer Softwarehäuser, dafür sind sie aber billiger, und die Unterstützung durch den Programmierer oft engagierter. Normalerweise kann man Shareware in laufzeit- oder funktionsbeschränkten Versionen frei beziehen und erhält nach Zahlung des Kaufpreises die Vollversion. Quell- oder SourcecodeNormalerweise werden Programme in einer so genannten Hochsprache geschrieben, die in dieser Form für den Computer nicht verständlich ist. Die Umwandlung in ausführbaren Code geschieht mit einem Compiler. DVIdevice independent, ein von TEXund LATEXerzeugtes Format ASCIIAmerican Standard Code for Information Interchange, ein auf 7 Bit standardisierter Code, der die gewöhnlichen Buchstaben und Satzzeichen mit Ausnahme der nationalen Sonderzeichen umfasst. RTFRich Text Format, wiederum eine Eigenentwicklung von Microsoft, die aber inzwischen so weit verbreitet ist, dass sie von allen ,,großen`` Textverarbeitungen gelesen werden kann. =0

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Jochim Rolf Selzer 2003-03-14