next up previous contents index
Nächste Seite: Windows-Programme laufen nicht unter Aufwärts: Linux Vorherige Seite: Linux hat Benutzerkomfort   Inhalt   Index

Linux ist mächtig

Piktogramme und bunte Bildchen sind eine feine Sache, wenn man stark formalisierte Abläufe einfach darstellen will. Sobald die Sache aber komplizierter wird, braucht man die menschliche Sprache. Egal ob in der Schule, auf der Universität, in der Lehre oder im Berufsleben: Wer schwierige Aufgaben bewältigen will, spricht ganze Sätze. Nur nicht unter Windows.

Dort hing man zehn Jahre lang der Auffassung an, jede Aufgabe ließe sich durch das Anklicken von Bildern und dem Herumschieben von Computermäusen bewerkstelligen. Solange es sich um das Verschieben und Löschen von Dateien handelt, mag dies ja auch noch stimmen. Was aber, wenn die Anweisung etwa lautet: ``Starte an jedem Werktag um 18.30h mein Auswertungsprogramm, wandle dessen Ausgabe in eine HTML-Tabelle um und stelle mir das Ergebnis stündlich auf meiner Webseite dar. Beende das Programm, wenn die Auslastung des Computers über 2.0 steigt, spätestens jedoch am nächsten Morgen um 8.30h`` lautet? Wie weit kommt man da mit Pull-Down-Menus, die beim Aufklappen jedesmal putzige Geräusche von sich geben?

Selbst in der bunten Welt von Microsoft hat man inzwischen eingesehen, dass für Aufgaben, die das geistige Niveau eines Troglodyten übersteigen, eine Scriptsprache her muss und erste Schritte in diese Richtung unternommen. Unter Unix bzw. Linux hat man mit dieser Technologie 30 Jahre Erfahrung und entsprechend ausgereifte Werkzeuge entwickelt. Wann wohl Microsoft diese 29 Jahre Vorsprung aufgeholt haben wird?


next up previous contents index
Nächste Seite: Windows-Programme laufen nicht unter Aufwärts: Linux Vorherige Seite: Linux hat Benutzerkomfort   Inhalt   Index
Jochim Rolf Selzer 2003-03-14