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Während an einem Einsatz von Windows9x unterhalb der Größenklasse eines
Pentium90 mit 32MB RAM und 500MB Plattenspeicher gar nicht erst zu denken ist
und aufgeblähte Bytemonster wie Word die Mindestausstattung in die Region
eines schnellen PentiumII-Rechners treiben, läuft ein gut ausgestattetes
Linux-System problemlos unter der oben genannten
Hardwarekombination. Selbst auf einem 486er kann noch in
befriedigender Geschwindigkeit gearbeitet werden. Der Grund dafür ist
die Linux-Philosophie, dass ein Betriebssystem sich dem Rechner und
nicht umgekehrt der Rechner sich dem Betriebssystem anzupassen
habe. Linux läßt sich in einem weit höheren Maß als Windows an
vorhandene Hardware anpassen und optimieren, was insbesondere knappen
Budgets zugute kommt.
Jochim Rolf Selzer
2003-03-14