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Wie alle Mehrbenutzersysteme unterscheidet Linux zwischen Anwendern und
Administratoren. Unter Windows95/98/ME kann jeder Benutzer, was er
will -- angefangen
vom Ansehen und Manipulieren von Systemdateien bis hin zum Formatieren der
Festplatte. Unter Linux bekommt jeder Benutzer seinen eigenen Speicherplatz
zugewiesen. Auf diesem kann er machen, was er will. Anderer Leute Dateien kann
er nur sehen, wenn diese es ausdrücklich zulassen. An das Betriebssystem
kommt er überhaupt nicht heran. Jeder Benutzer kann nur die Programme
ausführen, die für ihn vorgesehen sind. Versehentliches Abschießen des
Systems ist praktisch nicht möglich. Schlimmstenfalls stürzt ein
einzelnes Programm ab. Das unter Windows95/98/ME zum Alltag gehörende
Phänomen, dass ein einzelnes Programm mit einer ,,allgemeinen
Schutzverletzung`` (was immer das auch sein mag) gleich den ganzen
Rechner in den Abgrund reißt, tritt unter Linux praktisch nicht auf.
Jochim Rolf Selzer
2003-03-14