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Die noblere Variante

Soll ein Internetcafé für gehobene Ansprüche entstehen, kann man zwar auf der eben beschriebenen Hardware aufbauen, dabei aber auch Sicherheitsaspekte und Leistungsmerkmale berücksichtigen. Sobald mehr als ein Rechner gleichzeitig ins Netz soll, werden Netzwerke interessant. Dabei kann man auf der aus heutiger Sicht veralteten BNC-Technik aufsetzen, die den Vorteil hat, sehr billig, aber auch störanfällig und hoher Netzlast nicht gewachsen zu sein, oder man investiert etwas mehr Geld und legt sich ein heute übliches 100MBit-Ethernet auf RJ45-Basis zu. Die Vor- und Nachteile im Überblick:


10 MBit Koaxial 100 MBit Twisted Pair (RJ45)
Sehr billig, auf dem Gebrauchtmarkt mitunter schon gratis zu bekommen. Zwei Terminatoren, pro Rechner eine Netzwerkkarte ein T-Stück, zwischen je zwei Rechnern ein Verbindungskabel.

Pro Rechner eine Netzwerkkarte je 30 bis 50 DM, dazu pro Rechner ein Kabel (nur bei Direktverbindung zweier Rechner ein Kabel), bei mehr als zwei Rechnern zusätzlich ein Hub (Verteilerknoten) ab 200 DM
Störanfällige Ringtopologie, ein schlecht sitzender Kontakt kann das ganze Netz ausfallen lassen. Durch Sterntopologie ist der Hub der einzige Punkt im LAN, der nicht ausfallen darf.
Für hohes Datenaufkommen nicht geeignet, maximale Zahl der angeschlossenen Rechner bei Netzwerksessions etwa 15 bis 17, bei höherer Last deutlich darunter. Bei entsprechende Planung beliebig viele Anschlüsse, auf jeden Fall so viele wie Ports am Hub (4 bis 8).
Veraltete Technologie Erweiterungsfähig, gute Zusammenarbeit mit DSL-Technik



Kurz: Wenn wirklich kein Geld da ist, kann man zur Not auf 10MBit-Technik aufsetzen. Wer es sich aber irgendwie leisten kann, sollte 100MBit-Netze verlegen. Ein Netz für höhere Ansprüche könnte etwa so aussehen:


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Jochim Rolf Selzer 2003-03-14