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Mailinglisten

Technisch gesehen sind Mailinglisten nichts weiter als Email. Allerdings wurde dieser Service um die Funktion eines zentralen Verteilerknotens erweitert. Diesem Verteiler gehört eine feste Gruppe von Empfängern an. Schreibt nun jemand eine Mail an diesen zentralen Verteiler, so bekommen alle Angeschlossenen ebenfalls diese Mail. Von der Art der Kommunikation ähnelt die Mailingliste also mehr den Newsgroups. Der Unterschied besteht vor allem im Klima. Bei einer Mailingliste meldet man sich in aller Form an bzw. ab, eine Newsgroup liest man oder lässt es bleiben. Dadurch haben Mailinglisten einen vergleichsweise kleinen Teilnehmerkreis, der sich aber auch durch eine höhere Verbindlichkeit auszeichnet. Die Atmosphäre ist weniger anonym, was sich positiv auf den Umgangston auswirkt. Da der Verteilerknoten oft auch eine moderierende Funktion wahrnimmt, herrscht insgesamt eine bessere Disziplin.

An einer Mailingliste teilnehmen kann jeder, der Email schreiben und empfangen kann. Inwieweit man selbst eine Mailingliste eröffnen und verwalten kann, hängt vom Provider oder dem eigenen technischen Können ab.

Abbildung: typisches Erscheinungsbild einer Newsgroup
\includegraphics[width=13cm]{Newsgroup.ps}


Tabelle 1: Marktanteile am Internethandel (Quelle: [Tsa99])
Marktsegment Umsatzanzeile Umsatzanteile
  im Jahr 1998 im Jahr 2004
  in Prozent in Prozent
Internet Banking 0.0 1.1
Internet Pornographie 1.1 2.4
Internet Spiele 0.4 1.2
materielle Güter im Businessbereich 88.8 20.1
(Beispiel Reisen, Computer, Software...)    
Business Dienstleistungen 5.4 14.7
Dienstleistungen im Konsumerbereich 3.4 40.9
(Beispiel Reisen, Finanzdienstleistungen)    
materielle Güter im Konsumerbereich 1.0 19.6
(Beispiel Bücher, Unterhaltungsprodukte)    



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Jochim Rolf Selzer 2003-03-14