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Für gewöhnlich ist das World Wide Web, kurz WWW oder
, das, woran
man spontan beim Begriff ,,Internet`` denkt. Wie eingangs erwähnt, stimmt
dies zwar nicht so ganz, die begriffliche Unschärfe sei allerding
hier erlaubt10.
Das WWW sind also diese bunten
Bildchen, die um journalistische Sorgfalt bemühte Blätter wie Focus oder
Stern immer dann abdrucken, wenn sie über die ,,Datenautobahn`` zu berichten
meinen. In diesem Zusammenhang fallen dann Begriffe wie
,,Browser``, also den
Programmen, die es ermöglichen, die Seiten aus dem WWW abzurufen und
darzustellen und ,,surfen``, was nicht viel mehr als das Herumstöbern im Netz
meint. Was das Informationsangebot im WWW von den klassischen Medien am
auffälligsten unterscheidet, ist die Verwendung sogenannter
,,Hyperlinks``,
im schnöden Hochdeutsch auch Querverweise genannt. Ein WWW-Dokument hat in
der Regel eine Fülle solcher Verweise, die beim Anklicken auf einen völlig
anderen Teil des Netzes verweisen können. Beispielsweise findet man in
einem Artikel über eine bestimmte Band den Verweis auf deren neuestes
Album. Man klickt diesen Verweis an und landet bei der Plattenfirma, die bei
dieser Gelegenheit einige Ausschnitte der Platte zum Anhören abietet. Beim
Laden dieser Ausschnitte stolpert man über einen Hinweis auf ein Programm,
das den Umgang mit solchen Sounddateien erleichtert, klickt diesen an und
landet bei einem Softwareunternehmen...kurz: Man surft.
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Jochim Rolf Selzer
2003-03-14